Schlagwort: aufmachen
-
Da werden Fässer geöffnet, von denen niemand geglaubt hatte, dass sie wieder auf den Tisch kommen.
„Ein Fass aufmachen“ und etwas „auf den Tisch (oder nicht davon runter) bekommen“ sind eigentlich zwei grundverschiedene Dinge. Wie man sieht aber auch in der Mischung durchaus zu gebrauchen. Dabei könnte man das sogar noch steigern, wenn man die Fässer – anstatt sie bloß zu öffnen – ausgräbt (so wie das Kriegsbeil).
-
Das hängt davon ab, wie dramatisch das Fass aufgemacht wurde.
Vgl. auch: Prof. Dr. Fassbinder „Zur Dramaturgie des Fassöffnens“, Brauereiverlag München 1871
-
Wir folgen dem Faden, den Sie aufgemacht haben.
Dieser Faden ist ja nicht mal rot! Sollte wohl ein Pfad werden. Oder ein Fass …
-
Da werden wir kein Rad aufmachen.
Auch wenn wir was das Fass neu erfunden haben …
-
Diese Baustelle wird übergreifend aufgemacht.
Ist ’n Fall für einen sehr großen Bagger.
-
Das Fass, dass Sie da aufmachen, das ist abendfüllend!
O’zapft ‚is!
-
Wir können den roten Faden aufmachen …
Faden in der Büchse.
-
Wir können natürlich das Füllhorn aufmachen ….
Oder ein Fass. Füllhorn aufmachen ist wie kucken aber nicht anfassen dürfen. Wird sonst sprichwörtlich ja eher ausgeschüttet …
-
Da wird ein ganz gefährliches Fass aufgemacht.
Das Fass an sich ist harmlos.
-
Wir haben zusammen einen Pfad aufgemacht …
Gemeint war: aufgezeigt. Aufmachen tut man nur das Fass.
